Newsletter Nr. 33 - 9. November 2010 

Guten Tag,

wie schnell ist es Herbst geworden und das Jahr neigt sich schon wieder seinem Ende zu. Eigentlich sollte ja nun die stille, nachdenkliche Zeit beginnen - doch danach sieht es im Falle der DGI nicht aus: arbeitsame, aber auch sehr erfolgreiche Wochen liegen hinter (und auch vor) uns. Die 1. DGI-Konferenz und 62. Jahrestagung der DGI waren ein sehr gelungener Start in unser neues Veranstaltungskonzept. Rund 400 Teilnehmer nahmen an der Konferenz und den Zusatzveranstaltungen teil. Neben den gelungenen Sessions und Workshops gab es weitere Highlights während der Konferenz: da wären die spontane Skype-Übertragung des Festvortrags von Dr. Ivàn Herman (W3C) oder die Mitgliederversammlung, die viele wichtige Neuerungen in der DGI verabschiedet hat, um nur ein paar zu nennen. Wenn Sie leider nicht die Zeit hatten, an den zahlreichen Veranstaltungen rund um die Konferenz teilzunehmen, finden Sie nun die Nachlese der Ereignisse in diesem Newsletter. Ich jedenfalls bedanke mich an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten, die zu dieser erfolgreichen 1. DGI-Konferenz und 62. Jahrestagung beigetragen haben und freue mich schon jetzt, möglichst viele von Ihnen im April 2011 während der DGI-Praxistage in Karlsruhe wieder zu treffen. Denn nach der 1. DGI Konferenz ist vor den ersten DGI-Praxistagen.

Herzlichst
Ihr Stefan Gradmann

Unsere Themen:

1. DGI-Konferenz — der Rückblick

Die rund 400 Teilnehmer der 1. DGI-Konferenz und 62. Jahrestagung waren sich einig: die Konferenz zu Semantic Web & Linked Data war ein voller Erfolg. Schon einen Tag vor der eigentlichen Konferenz beteiligte sich die DGI bei der vom Fachbuchverlag und B.I.T.-Online veranstalteten „Bibliothek im Foyer“. Verschiedene DGI-Mitglieder nahmen auf dem Sofa vor Halle 4.2 Platz und diskutierten im Fachkreis über Themen rund um Informationskompetenz.
Dr. Ivàn Herman, der krankheitsbedingt Zuhause bleiben musste, stimmte zum Auftakt der Konferenz per Skype das Auditorium auf das Thema Semantic Web & Linked Data ein und zeigte durch den ungewöhnlichen medialen Weg, dass die DGI auch im technischen Sinne ein Spezialist in Sachen „Informationsvermittlung“ ist. Dank der Unterstützung durch Partner wie Esmerk fanden die zehn Sessions der beiden Tage genauso großen Zuspruch wie das Zusammentreffen während der Kaffee-Pausen, die Gelegenheit für Gespräche „neben der Konferenz“ boten. Ugur Macit (li.) und Peter Bücker (re.)
Zahlreiche Zusatzveranstaltungen ergänzten das Programm der Tagung.
Gemeinsam mit Elsevier verlieh die DGI an Peter Bücker und Ugur Macit (beide Universität Düsseldorf) für ihren Beitrag „Computergestützte Freizeitplanung basierend auf Points Of Interest“ den YIP-Best-Paper-Award.
Hans-Adolf Ruppert (Universitätsbibliothek Freiburg) durfte sich dank seiner wichtigen Beiträge zur Entwicklung von Technologien für Bibliotheken über den German Library Hi Tech Award freuen. Verliehen mit Unterstützung von Emerald Group Publishing Limited, dem Fachverlag der Fachzeitschrift Library Hi Tech, nahm Bernd Oberknapp (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) von Prof. Dr. Michael Seadle (Humboldt-Universität zu Berlin) den Preis für den erkrankten Preisträger entgegen.
Neben der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises „Publikationsmodelle und -ökonomien“, die einen erfolgreichen Start des AKs in seine Arbeit bot, fanden auch die Sitzungen anderer Arbeitskreise und Fachgruppen der DGI regen Zuspruch. Sie konnten teilweise ihre Arbeit einem größerem Publikum vorstellen. „Wären wir jetzt im Web, würde ich den „gefällt-mir“-Button drücken“, so Isabella Peters' Fazit über die 1. DGI-Konferenz. Bilder zur Konferenz finden Sie auf Facebook.
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Die Zukunft kann kommen — Beschlüsse der DGI-Mitgliederversammlung

Die jährliche Mitgliederversammlung der DGI fand ebenfalls im Rahmen der Jahrestagung statt. Die etwa 60 teilnehmendem DGI-Mitglieder waren sich einig und stellten die Weichen für viele Neuerungen in der Gesellschaft.
So wurde eine neue Satzung verabschiedet, die zum Zeitpunkt der nächsten Mitgliederversammlung am 8. April 2011 in Kraft tritt. Die Satzung wurde reformiert, um die Arbeit des Vorstands effektiver zu gestalten, und den Mitgliedern durch die Arbeit der Fachgruppen und die Reorganisation der Regionalgruppen die Möglichkeit zu geben, stärker am Vereinsleben mitzuwirken. Unter anderem ist in der neuen Satzung die Einsetzung eines Beirats verankert, der die fachliche Arbeit zwischen den Arbeitskreisen und den Regionalverbänden koordiniert und neue Themen zur Diskussion stellt. Der Beirat setzt sich aus den Vorsitzenden der Arbeitskreise und Regionalverbände zusammen. Der aus ihrer Mitte gewählte Beiratsvorsitzende ist zugleich Mitglied des DGI-Vorstands. Neben der neuen Satzung wurde das aktuelle Positionspapier verabschiedet, in dem die Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit der DGI begründet werden.
Weiter verabschiedete die Mitgliederversammlung eine neue Beitragsordnung zur Verbesserung der finanziellen Situation des Vereins. Diese sieht eine durchschnittliche Beitragserhöhung um 5 Prozent vor. Bei der Teilnahme am Einzugsverfahren per Lastschrift entfällt die Reduzierung um 5 Euro, weil die entstehenden Bankgebühren für das Einzugsverfahren den Rationalisierungseffekt aufheben. Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen, müssen zusätzlich 5 Euro Verwaltungsgebühr entrichten.
Satzung, Beitragsordnung und Positionspapier sind ab 12. November 2010 auf der DGI-Homepage abrufbar. Dort lässt sich auch der Antrag zur Ermächtigung des Lastschriftverfahrens herunterladen. Das Protokoll der Mitgliederversammlung finden DGI-Mitglieder im internen Bereich der Website.
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Aleksander Knauerhase gewinnt bei DGI-Umfrage-Gewinnspiel

Während der 1.DGI-Konferenz konnten die Teilnehmer sich an einer Umfrage beteiligen. Im Rahmen eines Projekts der Studierenden der Studiengänge „Informationsmanagement“ und „Medizinische Dokumentation“ an der Fachhochschule Hannover wurde ein Feedbackfragebogen zur diesjährige Konferenz entwickelt.
So kann nicht nur ermittelt werden, wie den Besuchern die Konferenz gefallen hat, sondern die Beteiligung an der Befragung hilft der DGI, Anregungen für die Gestaltung zukünftiger DGI-Veranstaltungen zu gewinnen.
Vor Ort konnte man gleichzeitig an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Gewinner unseres Konferenz Gewinnspiels zu den „Wünschen zu neuen fach- und praxisbezogenen Tagungen der DGI“ ist Aleksander Knauerhase. Wir gratulieren ihm zum Gewinn der Freikarte für entweder die 1. DGI-Praxistage oder das 26. Oberhofer Kolloquium. Wer während der Konferenz keine Gelegenheit hatte, den Feedbackbogen auszufüllen kann dies noch bis zum 30. November 2010 online nachholen. Die Teilnahme an der Befragung erfolgt anonym und freiwillig. Die Daten werden nur von der DGI und nur für die Konferenzauswertung genutzt.
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Vorstellung des Konzeptes der „neuen“ DGI beim MAID

Hella Jahncke stellte während der diesjährigen DGI-Mitgliederversammlung mit einem kurzen Vortrag den Münchener Arbeitskreis für Information und Dokumentation (MAID) vor. Als Gegenbesuch versprach Steffen H. Elsner die Vorstellung des Konzeptes der „neuen“ DGI beim MAID. Am 10. November von 17:30 bis 19:00 Uhr wird das DGI-Vorstandsmitglied in der Bibliothek der Hochschule München die derzeitigen Entwicklungen schildern und die künftigen Aufgabenbereiche sowie das neue Konzept der DGI vorstellen.
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Immatrikulationsbescheinigungen der studentischen DGI-Mitglieder

Sie sind Student oder Azubi und Mitglied der DGI? Dann senden Sie uns bitte bis zum 15. Dezember 2011 Ihre Immatrikulationsbescheinigung oder eine Kopie Ihres Schülerausweises zu. Nur so können wir Ihnen auch 2011 den ermäßigten Mitgliedsbeitrag gewähren. Bei Nichtvorlage müssen wir davon ausgehen, dass Sie kein Student bzw. Azubi mehr sind, und müssen Sie in die Beitragsgruppe der Young Information Professionals einstufen. Also schnell zur Post (ans Fax oder zum Scanner) und schicken Sie uns Ihre aktuellen Nachweise.
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Qualität der Recherche setzt Qualität der Datenbanken voraus

DGI-Vorstandsmitglied Peter Cornelius, Informationsvermittler in Bad Segeberg, ist in seiner täglichen Arbeit auf die Ausschreibungsdatenbank TED spezialisiert. Diese Datenbank ist eine „amtliche Veröffentlichung“, jedoch kontrolliert niemand, was die ausschreibenden Stellen dort veröffentlichen. So passiert es, dass Ausschreibungen unter falschem CPV-Code veröffentlicht werden und damit praktisch unauffindbar für interessierte Unternehmen sind. So wurden bspw. Arbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung eines Krankenhauses mal eben zu „Rehabilitationsmaßnahmen im Krankenhaus“. Nach einem „Rechtsstreit“ von über 20 Monaten, dessen erste 14 Monate bereits im Tagungsband des 25. Oberhofer Kolloquiums beschrieben sind, konnte Peter Cornelius nun eine Entscheidung des Europäischen Bürgerbeauftragten erreichen, die mit juristischen Anmerkungen hier zu finden ist.
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Schürfen in den Tiefen des Netzes — Zeitartikel zum Thema Suchmaschinen

Suchmaschinen erfassen nur einen Bruchteil des Netzes. Der riesige Rest ist schwer zugänglich, aber durchaus attraktiv. Deshalb suchen verschiedene Dienste nach Zugängen. Bereits vor Jahren haben Suchmaschinen aufgehört, die Zahl der indexierten Seiten auszuweisen. „Die Größe des Indexes scheint für die großen Suchmaschinenanbieter kein sehr wichtiges Qualitätskriterium mehr zu sein“, sagt Philipp Mayr, Professor an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich Media. Vielleicht, weil den Suchmaschinen der größte Teil des Webs nach wie vor verborgen bleibt. Schätzungen gehen davon aus, dass Google und andere Suchmaschinen nur ein Hundertstel der vorhandenen Datenmengen erfassen. Wie groß die Menge tatsächlich ist, weiß allerdings niemand. Mehr
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FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur erhält Auszeichnung TOTAL E-QUALITY

FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur setzt sich aktiv für Chancengleichheit von Männern und Frauen ein und unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zum dritten Mal nach 2001 und 2004 wurde FIZ Karlsruhe mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat für die Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz ausgezeichnet. Das Prädikat wird von TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung vergeben; TOTAL E-QUALITY steht für Total Quality Management (TQM), ergänzt um die Gender-Komponente (Equality). In der Begründung der Jury heißt es: „Das Institut konnte den Frauenanteil bei wissenschaftlichem und leitendem Personal in den Jahren 2003 bis 2009 von 34% auf 47% erhöhen. Der Gesamtfrauenanteil liegt bei 56%. Besonders hervorzuheben ist, dass Führungspositionen auch in Teilzeit wahrgenommen werden können und dies aktiv unterstützt wird. Des Weiteren bemüht sich das Institut, insbesondere den männlichen Beschäftigten die Möglichkeit zu geben, Kinderbetreuung und berufliche Verpflichtungen in Einklang zu bringen.“ Um das Prädikat können sich Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung mit mehr als 15 Beschäftigten bewerben. Bisher wurden insgesamt 299 Prädikate verliehen. Bis Ende 2010 kommen weitere 60 hinzu.

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Wissen, wie Wissen im digitalen Zeitalter funktioniert

Mit Arnoud de Kemp und Vera Münch sind zwei große Köpfe der Informationsbranche derzeit mit den Vorbereitungen zur „Informare! - Der Weg zum Wissen. Digital.“ beschäftigt, die unter der Schirmherrschaft der Frankfurter Buchmesse im Frühjahr 2011 stattfindet. Die von Arnoud de Kemp, der auch das wirtschaftliche Risiko trägt, konzipierte innovative Veranstaltung greift erstmals umfassend die Zusammenhänge zwischen strategischer Entwicklung und Wissensmanagement auf. Informare! soll Konferenz, Treffpunkt und Bühne für all jene sein, die in Beruf, Lehre und Forschung Information brauchen, Information publizieren oder moderne Technologien bereitstellen, um vorhandenes Wissen, Daten und Informationen effizient zur Weiterentwicklung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nutzen zu können. Dabei macht das neue Veranstaltungskonzept vom 3. bis 5. Mai 2011 in Berlin im „Moskau“ sichtbar, wie die Informationswirtschaft und die Informationswissenschaft in Deutschland IT und Netze zur Informationsbereitstellung und Wissensgewinnung für Bildung, Forschung und Unternehmensführung einsetzen. Hauptthemen der Veranstaltung sind Inhalte (Contents), Medien- und Informationskompetenz, Lehren, Lernen und Lernforschung. Einen Schwerpunkt wird die Diskussion der Rolle von Information für Bildung, Forschung, Gesellschaft und Unternehmensführung bilden. Dabei soll auch beleuchtet werden, welche Folgen es für Volkswirtschaft und Gesellschaft haben kann, wenn die heute verfügbaren technischen Möglichkeiten zur Informationsbereitstellung und zum Wissenstransfer nicht oder nicht rechtzeitig im Gesellschaftssystem verankert werden. Informare! wird ihrem Thema entsprechend in einem innovativen Veranstaltungsformat mit aktiver Beteiligung der Besucher veranstaltet. Präsentierte Angebote können ausprobiert und mit Fachleuten diskutiert werden. Ein Highlight wird die „Die lange Nacht der Suchmaschinen“, wo es um den Umgang mit Suchmaschinen und die Informationssteuerung durch Suchmaschinen gehen wird.
Das genaue Programm für Informare! wird in den nächsten Monaten entwickelt. Themen von Workshops sind beispielsweise Studium, Karriere, Lernforschung, Firmengründung, Suchmaschinen, Tipps & Tricks, Geodaten, Chemie, Faktendaten, News, Geistiges Eigentum, Data Mining, Volltext, E-Books, Tablets & Smartphones, Open Access, Interfaces, Publishing Software, elektronisches Publizieren, Datenbanken und andere mehr. Die Veranstalter sind offen für Vorschläge, Empfehlungen und Themenanregungen. Anfragen, auch für die veranstaltungsbegleitende Ausstellung an: info@informare-wissen-und-koennen.de .

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Call for Papers für „Knowledge and Information“

„Knowledge and Information“ (K&I) ist eine begutachtete informationswissenschaftliche Buchreihe, die sowohl in einer gedruckten als auch in einer elektronischen Version erscheint. K&I publiziert qualitativ hochwertige Monographien mit Forschungsergebnissen und themenspezifische Sammelbände in englischer Sprache. Hierbei wird die Informationswissenschaft als Ganzes abgedeckt; zusätzlich werden angrenzende Gebiete wie Informatik, Computerlinguistik, Informationswirtschaft und Bibliothekswissenschaft berücksichtigt. Die Herausgeber Wolfgang G. Stock und Sonja Gust von Loh laden alle informationswissenschaftlichen Forscher ein, bei K&I mitzuwirken. Willkommen sind Vorschläge für Monographien mit Ergebnissen informationswissenschaftlicher Forschungen (einschließlich erfolgreicher Dissertationen) und Sammelbände zu ausgewählten Themen. Die Bücher sollen einen Umfang von rund 300 Druckseiten nicht unterschreiten. Monographien sowie Beiträge in Sammelbänden werden von mindestens zwei Herausgebern begutachtet. Vorschläge bitte an Wolfgang G. Stock oder an Sonja Gust von Loh.
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ICD-10-GM 2011 und OPS Version 2011: DIMDI veröffentlicht endgültige Fassungen

DIMDI hat die endgültigen Fassungen der ICD-10-GM Version 2011 (Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, German Modification) sowie die Version 2011 des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) auf seinen Internetseiten veröffentlicht. In die neue Version ICD-10-GM flossen knapp 60 Vorschläge aus Fachgesellschaften und von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken ein sowie zahlreiche Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Alle Änderungen sind im Detail in der Aktualisierungsliste enthalten. Referenzausgaben und Aktualisierungsliste zur ICD-10-GM 2011 gint es als kostenfreie PDF-Dateien im Downloadcenter: www.dimdi.de - Klassifikationen - Downloadcenter - ICD-10-GM - Version 2011. Weitere Informationen unter: ICD-10-GM 2011 Online.
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BAG-Abrechnung für Bibliotheken

Die Buchhändler-Abrechnungsgesellschaft (BAG) und das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) bauen ihre Kooperation aus: Nachdem vor einem Jahr die BAG-Abrechnung für Teilnehmer am Buchhandelsprogramm Antiquaria eingeführt wurde, bieten die BAG und das ZVAB nun auch eine Sammelabrechnung für Bibliotheken an. Bibliotheken, die über das ZVAB Titel bestellen, können ihre Zahlungsverpflichtungen an die Antiquare jetzt gesammelt per BAG-Abrechnung begleichen. Bisher mussten sie mit jedem Antiquariat einzeln abrechnen. Voraussetzung für die Teilnahme von Bibliotheken an der BAG-Abrechnung ist die Eröffnung eines Kontos bei der BAG und die Anmeldung zur Sammelabrechnung mit der BAG-Kontonummer beim ZVAB. Das Kontoführungsentgelt beträgt monatlich 5 Euro, darüber hinaus fallen keine Kosten an. Derzeit können nur Bibliotheken aus Deutschland die BAG-Abrechnung nutzen.
Weitere Informationen dazu gibt es unter: www.zvab.com/bibliotheken.

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Bestandserhaltung im Film-/Videoarchiv des Schweizer Fernsehens von Saro Pepe

Die Masterarbeit von Saro Pepe (Absolvent MAS Information Science 2009) wurde am 29. Oktober 2010, in festlichem Rahmen mit dem Förderpreis der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz (SGKGS) ausgezeichnet. Die Untersuchung stellt die Bestandserhaltungsmaßnahmen im Film- und Videoarchiv des Schweizer Fernsehens (SF) in ihrer historischen Dimension dar. Sie versucht, einen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung von Archivbewusstsein und Sammlungsstrategien sowohl in der SRG SSR idée suisse, als auch beim SF zu geben. Die Arbeit ist online in der Schriftenreihe der HTW Chur zu finden.

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DINI Wettbewerb zu sozialer Vernetzung im Internet

DINI fordert Studierende an deutschen Hochschulen in einem bundesweiten Wettbewerb auf, ihre kreativen Ideen oder bereits gelebten Beispiele von sozialer Vernetzung im Internet einzureichen. Dem von einer Jury ausgewählten Sieger winkt ein Preisgeld von 5.000 Euro. DINI will besonders gelungene Internet-basierte Aktivitäten von Studierenden zur sozialen Vernetzung und zur Zusammenarbeit im Studium auszeichnen, die an anderen realen oder virtuellen Orten übernommen werden können. Die möglichen Themenbereiche für die einzureichenden Beiträge sind dabei vielfältig. Sie können sich auf das gemeinsame Lernen durch die kreative Nutzung mobiler Endgeräte (zum Beispiel Smart Phones), auf das Social Networking in einem Fach oder auf das Leben auf dem Campus beziehen. Auch studentische Netzwerke, die mit einem herausragenden sozialen, politischen, interkulturellen oder ökologischen Engagement aufgebaut wurden und die Netztechnologien kreativ einsetzen, können prämiert werden. Die Beiträge zum Wettbewerb können bis zum 2. Mai 2011 über eine Webseite online bei DINI abgegeben werden. Die Preisverleihung an den oder die von der Jury ausgewählten Gewinner wird auf der nächsten Jahrestagung im Herbst 2011 erfolgen. Information zu DINI und zum Ideenwettbewerb gibt es hier.

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Umfrage zum Thema Metadaten in audiovisuellen Objekten

In Vorbereitung auf ein Promotionsvorhaben mit dem Thema „Metadaten in audiovisuellen Objekten“ welches an der Fachhochschule Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik der Universität Potsdam geplant ist, führt das Projektteam mit Hilfe einer kurzen Umfrage eine Vorstudie durch. Ziel ist es, den Ist-Zustand bei der Verwendung von Metadaten im Bereich der Erschließung von audiovisuellen Objekten in der Archivlandschaft Deutschlands zu ermitteln und Bedürfnisse sowie Defizite zu erkennen. Die Umfrage ist über diesen Link erreichbar und dauert ca. 15 Minuten. Die Fragen beziehen sich, wenn nicht anders ausgewiesen, immer auf analoge und digitale Medien. Der Onlinefragebogen kann bis einschließlich Freitag, den 12.November 2010 ausgefüllt werden.

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Gewinnspiel der E-Book-Plattform libreka!

Die E-Book-Plattform libreka! und Hannspree verlosen eine dreitägige Reise für zwei Personen nach New York unter den Teilnehmern einer Kurzumfrage, die nach der Nutzung von Tablet-PCs und E-Book-Plattformen fragt. Die Reise findet vom 10. bis 13. Dezember 2010 statt. Im Gewinn enthalten sind der Flug nach New York, drei Übernachtungen in einem 4-Sterne-Hotel sowie zwei Eintrittskarten für das NBA-Spiel der Basketball-Stars von New York Knicks gegen die Denver Nuggets im Madison Square Garden. Zu Umfrage und Gewinnspiel.

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WissensWert-Seminaren zur Patentinformation in Frankfurt am Main

In drei WissensWert-Seminaren zur Patentinformation gibt es im November noch freie Plätze: PS10 Patentinformation im Überblick - kompakte Einführung in die Recherche am 16. November, PS06 Patentmonitoring - Patentaktivitäten der Wettbewerber überwachen am 17. November und PS14 Patente verstehen - Patentansprüche analysieren am 18. November. Alle Seminare finden zwischen 9:00 und 17:00 Uhr in Frankfurt am Main statt. In allen Seminaren gibt es praktische Übungen (PC mit Internetzugang für jeden Teilnehmer). Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 498 Euro (inkl. Seminardokumentation, Pausengetränke und Mittagessen), für DGI-Mitglieder ermäßigt 458 Euro (bitte Hinweis auf die Mitgliedschaft bei der Anmeldung). Die Seminarbroschüre oder weitere Informationen gibt es bei info@wissenswert-wm.de oder Tel.: +49(0)2361-9040-273.

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Kurz notiert

Wissensweitergabe, Enterprise Search, die Sicherung von wertvollem Erfahrungswissen, Web 2.0 im Unternehmen - wie haben Firmen im In- und Ausland diese und andere Herausforderungen gemeistert? Das sind die Themen auf den 6. Stuttgarter Wissensmanagement-Tagen am 16. und 17. November in der Stuttgarter Liederhalle.

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Vom 18. bis 19. November 2010 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Informations- und Datenqualität e.V. (DGIQ) die 8. German Information Quality Management Conference (GIQMC) im Ramada Hotel in Bad Soden/Taunus. Es geht um Produkt- und Produktionsdaten im Einzel- und Großhandel, bei Banken und Versicherungen, in der Chemie- und Pharmaindustrie.
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Der Arbeitskreis Terminologie und Sprachfragen(AK TS) lädt zu seinem nächsten Treffen am 27. und 28. November in Darmstadt ein. Jeweils ab 11:00 Uhr geht es unter anderem um Themen wie Weiterarbeit am Begriffsfeld „Konservierung/Restaurierung“, Terminologieleitfaden und Terminologie-Datenbank. Ansprechpartner ist Axel Ermert a.ermert@smb.spk-berlin.de.

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Das DFG-geförderte Projekt Open-Access-Netzwerk 2 (OA-Netzwerk) richtet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) am 3. und 4. März 2011 in Osnabrück die Vernetzungstage 2011 aus: „Wissen schafft Vernetzung: Kooperationen & Mehrwertdienste für Repositorien in vernetzten Umgebungen“. Einreichungen von Vorträgen in Form von Abstracts mit ca. 750 Wörtern werden bis zum 1. Dezember 2010 an buddenbohm@sub.uni-goettingen.de erbeten.

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Die Akademie des Deutschen Buchhandels veranstaltet am 6. Dezember 2010 im Literaturhaus München die dritte Konferenz zum Thema E-Books: Enhanced E-Books, iApps & Co. - Wenn nicht jetzt, wann dann? Mehr Informationen finden Sie online.

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Der Berliner AK Information lädt zu Präsentation, Vortrag und Diskussion zum Thema „Von der Dokumentation zum Wissensmanagement - Das Deutsche Institut für Urbanistik und seine Informationsdienstleistungen“ am 9. Dezember um 16:00 Uhr in das Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH. Weitere Informationen gibt es hier.

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Das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin lädt im Wintersemester 2010/11 zum Berliner Bibliothekswissenschaftliche Kolloquiums (BBK) ein. Das Kolloquium findet in der Regel dienstags zwischen 18:00 und 19:15 Uhr im Raum 122 in der Dorotheenstraße 26 in Berlin statt. Das Programm für den Zeitraum Oktober 2010 bis April 2011 kann auf der Website des Instituts abgerufen und heruntergeladen werden.

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APE 2011 „Smarter Publishing in the New Decade. The First Event for Researchers, Publishers, Librarians & Technology Providers in 2011“ findet vom 11. bis 12. Januar 2011 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Am 10. Januar 2011 wird ein Pre-Conference Day zum Thema 'How to be sucessful in Publishing' im NH-Hotel Berlin Mitte angeboten. en gibt es unter info@ape2011.eu. DGI-Mitglieder erhalten eine Ermäßigung von 25 % auf die Teilnahmegebühr.

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Am 26. Oktober 2010 wurde der hessische Online-Verbund von 17 öffentlichen Bibliotheken vorgestellt. Sie bieten ihren Kunden rund um die Uhr Zugriff auf etwa 1200 elektronische Medien. Die Förderung erfolgte durch den kommunalen Finanzausgleich.
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Die 12. ISI - Konferenz mit dem Titel „Information und Wissen: global, sozial und frei?“ findet zusammen mit der 17. Jahrestagung der IuK-Initiative Wissenschaft vom 9. bis 11. März 2011 an der Universität Hildesheim statt. Veranstalter sind der Hochschulverband Informationswissenschaft sowie die IuK-Initiative Wissenschaft. Weitere Informationen auf der Konferenzwebsite.
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DGI-Mitglieder finden im Mitgliederbereich der DGI-Website neben dem Online-Zugriff auf die IWP auch zahlreiche weitere Mitgliederinformationen. Wer Probleme mit dem Login hat, wendet sich bitte an die Geschäftsstelle. Dort hilft man Ihnen gerne weiter.

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Impressum

Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e. V. (DGI)
Hanauer Landstraße 151-153
60314 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 430313
Telefax: +49 (0) 69 49 9096
E-Mail: mail@dgi-info.de

Verantwortliches Vorstandsmitglied:
Dr. Luzian Weisel
 
Redaktion:
Manuela Meinl, Marlies Ockenfeld


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