Newsletter Nr. 15 - 22. März 2007

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit diesem Newsletter sende ich herzliche Grüße vom 3. Kongress der Bundesvereinigung Bibliothek und Information aus dem Leipziger Messe Zentrum, deren Mitveranstalter die DGI ist. Bereits am zweiten Tag waren über 3000 Information Professionals, Dokumentare, Bibliothekare sowie zahlreiche Studenten und Hochschullehrer registriert. Das Miteinander von Ausstellern und Tagungsräumen auf vier Ebenen sorgt für einen regen Erfahrungsaustausch und eine sehr gute und konstruktive Stimmung. Viele Themen sind für die Branche der Information Professionals besonders interessant, so u.a. über Nationallizenzen, neue digitale Dienstleistungen, die Diskussion über den Wert der Information aber auch die strategischen Überlegungen zur Lobbyarbeit. Besondere Aufmerksamkeit hatte auch die Festrednerin zur Eröffnung des Kongresses, die Generalsekretärin der ARD, Frau Dr. Verena Wiedemann, geweckt, als sie den Zugang zu Informationen im öffentlichen Besitz als Allgemeingut definierte. Der Kongress ist ein sichtbares Zeichen, dass die Branchen viele Berührungspunkte haben. So freue ich mich ganz besonders, Ihnen mitteilen zu können, dass die DBV-Mitglieder, die Präsidentin der DGI zugleich zu ihrer Vorsitzenden gewählt haben. Ich werde mich so noch stärker als bisher für eine gute Zusammenarbeit von Information Professionals, Bibliothekaren und Anbietern einsetzen können. Uns verbindet in der Informations- und Wissensgesellschaft die Vermittlung des wichtigsten Guts, die erschlossene Information. Immer mehr bauen unsere Tätigkeiten aufeinander auf und ergänzen sich.

Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag für unsere im Oktober stattfindende Jahrestagung und DGI-Online-Tagung ein. Da der bisherige Einreichungsschluss der Sonntag vor Ostern ist, hat sich das Programmkomitee entschlossen, der Bitte nachzukommen, bis zum Dienstag nach Ostern, dem 10. April, Ihre Abstracts anzunehmen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gabriele Beger

Unsere Themen:

Ausschreibung eines Werkvertrags Informationskompetenz für Schulen
Die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis, vertreten durch Frau Prof. Dr. Gabriele Beger, schreibt folgenden Auftrag aus:
Aufgabenstellung
Gegenstand des Vertrages ist die Vorbereitung eines Rahmenkonzepts Informationskompetenz für Schulen durch den Auftragnehmer. Mit Blick auf ein nach Leistungsstufen geordnetes Konzept für die Unterrichtung von Informationskompetenz sollen national und international vorliegende Ansätze ausgewertet werden, die für den Schulbereich (vorwiegend Sekundarstufen) verwendbar sind. Dabei sollen Kompetenzen definiert, strukturiert und in erster Vorsichtung hierarchisch angeordnet werden. Soweit bereits vorhanden, sollen didaktische und methodische Ansätze (Lernmodule, Kurseinheiten etc.) den einzelnen Kompetenzen zugeordnet werden. In einer zusammenfassenden Bewertung sollen Probleme fokussiert und noch offene Arbeitsfelder (z.B. Lehrerfortbildung) gekennzeichnet werden.
Der Auftrag soll innerhalb von zwei Kalendermonaten erledigt werden. Die Auftragsvergabe erfolgt spätestens Ende April 2007.
Vergütung
Der Auftrag wird als Werkvertrag erteilt. Für die Erfüllung des Werkvertrages wird ein
Honorar von 3.000 Euro ausgezahlt. Der Auftragsnehmer hat selbst für die Versteuerung zu sorgen.
Bewerbungen für die Erteilung des Auftrages sollten eine kurze Skizzierung eigener Vorarbeiten und Qualifikationen für die Aufgabenstellung enthalten.
Richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis 13. April 2007 per Mail an botte@dipf.de oder per Post an: Alexander Botte, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Schloßstraße 29, 60486 Frankfurt am Main
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Pflichtangaben in geschäftlichen E-Mails - Abmahnfalle
Nach dem seit 1. Januar 2007 geltenden "Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister" (EHUG) sind auch für geschäftliche E-Mails von Kaufleuten Pflichtangaben vorgeschrieben. Davon betroffen ist der externe Geschäftsverkehr – jegliche schriftliche Mitteilung nach außen, unabhängig davon, an wie viele Empfänger das Schreiben gerichtet ist. Dies betrifft Rechnungen, Angebote, Auftrags- und Anfragebestätigungen, Bestell- und Lieferscheine sowie Quittungen. Die Rechtsabteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels hat dazu Informationen zusammengestelltt, welches Sie mit freundlicher Genehmigung des Börsenvereins auch von der Geschäftsstelle der DGI unter mail@dgi-info.de anfordern können.
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Studierende der HTWK Leipzig entwickelten Kinder- und Jugendbuchportal
Ein bis dato einmaliges Informationsangebot wird am 22. März zur Leipziger Buchmesse 2007 frei geschaltet: ein Portal, das über aktuelle deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher informiert. Im Zentrum des Portals steht eine repräsentative Auswahl von 50 deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautoren sowie 20 Kinderbuchillustratoren der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Auswahl nahm eine Expertenjury unter Leitung von Prof. Dr. Kerstin Keller-Loibl von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) vor, die dieses Forschungsprojekt konzipiert und inhaltlich betreut hat. Das Kinder- und Jugendbuchportal entstand im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Goethe-Instituts München, der HTWK Leipzig und der ekz.bibliotheksservice GmbH Reutlingen. Das Portal ist unter folgender Internetadresse zu finden: www.goethe.de/kinder-jugendbuch

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Kleine Anfrage zur Umsatzsteuer für Publikationen
Die Umsatzsteuer für gedruckte und elektronische Publikationen hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Gegenstand einer Kleinen Anfrage (16/4470) gemacht. Für gedruckte Publikationen gelte der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent, um dadurch die Verbreitung von Wissen und Informationen zu erleichtern. Elektronische Publikationen seien dagegen mit dem regulären Steuersatz von 19 Prozent belastet. Die Regierung soll diese unterschiedliche Besteuerung bewerten und sagen, ob sie eine einheitliche reduzierte Umsatzbesteuerung für sinnvoll hält. Gefragt wird auch, wie die Regierung zur jetzigen Regelung steht, DVD, Hörspiele und Computerspiele mit einer Umsatzsteuer von 19 Prozent zu belasten.
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Digital Market Place auf der Frankfurter Buchmesse - Anmeldeschluss
Auch 2007 findet der Digital Market Place in der «Wissenschafts-Halle» 4.2 der Buchmesse statt und bietet den Besuchern der Online-Tagung ein reichhaltiges Ausstellungsangebot. 30 Prozent der Angebote auf der Frankfurter Buchmesse sind digitale Produkte, was im Ausstellerbereich Fach- und Wissenschaftsverlage, Fachinformation besonders ins Auge springt. Hier befindet sich auch der Digital Market Place (DMP), der Software- und Multimediahäuser, elektronisch publizierende Verlage, Online-Dienste, Anbieter von CD-ROM- und DVD-Produkten, Beratungsfirmen, neue Technologien und Konzepte versammelt.Anmeldeschluss für einen Stand innerhalb des DMP ist der 31. März 2007. Die Besonderheit: Planung und Logistik des Standes werden komplett von der Frankfurter Buchmesse übernommen. Während der Messe können die Aussteller weitere Serviceangebote nutzen
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Verbraucherschutz im Internet erhöht
Am 1. März 2007 ist das Gesetz zur Vereinheitlichung von Vorschriften über bestimmte elektronische Informations- und Kommunikationsdienste (Elektronischer- Geschäftsverkehr-Vereinheitlichungsgesetz - ElGVG) in Kraft getreten. Kernstück des ElGVG bildet das neue Telemediengesetz (TMG), das einen verbesserten Schutz vor irreführenden Angaben bei E-Mail-Werbung vorsieht. Wer absichtlich den Absender oder den kommerziellen Charakter einer E-Mail verschleiert oder verheimlicht, kann künftig mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro belangt werden. Weltweit werden die wirtschaftlichen Schäden auf über 10 Milliarden Euro und darüber hinaus geschätzt. Obwohl der Großteil der Spam-Mails aus dem Ausland kommt und daher die Verfolgung der Versender schwierig ist, wird mit der neuen Regelung ein wichtiges Signal im Kampf gegen Spam gesetzt. Weitere Informationen unter http://www.bmelv.de.

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Strahlenabschirmende Handytasche
Die kaffeekochende Jacke mit Raketenantrieb gab es auf der CeBIT 2007 noch nicht. Gewonnen hat den SmartTextiles Product of the year Award 2007 das junge Hamburger Start-Up-Unternehmen Mahoki mit den Handytaschen "care.e.packs", die neben stylischem Design auch vor Handystrahlung schützen. Das Material eBLOCKER schirmt elektromagnetische Strahlung bis zu 99,9999 Prozent ab. Darüber hinaus bestehen die Handytaschen aus wasserfestem Nylon, der das Handy vor Spritzwasser schützt. Ziel von Mahoki ist es, höchsten Ansprüchen an Verarbeitung und Design gerecht zu werden, die Strahlenbelastung signifikant zu reduzieren und somit für frischen Wind im Zubehör-Markt zu sorgen. Der Name des Unternehmens setzt sich übrigens aus den Nachnamen der Gründer zusammen: Mandel, Hohl und Kippschnieder.
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Neuer Internet Trend: Broadcast Shopping
Private Videos sind der Boom im Internet. Jetzt kommt als neuester Trend im Internetgeschäft: Broadcast-Shopping, der Kauf und Verkauf von Waren aller Art, unterstützt mit eigenen Verkaufsvideos von max. 30 Sekunden Länge. Das deutsche Unternehmen Boli TV bietet den Usern kostenlos das Einstellen von privaten Verkaufsvideos an. Mitinhaber und Entwickler Martin Bode: „ Bei Boli TV ist jeder Verkäufer sein eigener Regisseur. Egal ob mit einer Videokamera oder mit seinen Handy. Wenn er etwas verkaufen möchte, dreht er seinen eigenen Werbeclip und stellt diesen einem weltweiten Publikum vor. Boli TV ist nicht nur ein erfolgreicher Internet Verkaufssender, sondern auch eine sehr unterhaltsame Plattform für jedermann.“ Schon seit Jahren sehen Medienexperten die Zukunft im Bereich „Internet-Fernsehen“. Nicht ohne Grund kaufte der Internetgigant Google letzte Jahr You Tube für 1,6 Milliarden US Dollar und überbot damit den Medienmogul Rudolph Murdoch. Die Idee einen Internet Fernsehsender zu platzieren, der den Usern das kostenlose Einstellen seiner Werbe Clips ermöglicht, passt ist das aktuelle Zeitgeschehen
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TTN-Hessen schreibt 3. Hessischen Kooperationspreis aus
Das TechnologieTransferNetzwerk Hessen (TTN-Hessen) schreibt in diesem Jahr zum dritten Mal den Hessischen Kooperationspreis aus. Er wird an mittelständische Unternehmer und Wissenschaftler verliehen, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit das Know-how aus der Forschung für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg nutzbar machen. Die Auszeichnung ist mit 5000 Euro dotiert. Um den Preis können sich ab sofort Projektkonsortien bewerben, sofern mindestens einer der Partner seinen Hauptsitz in Hessen hat. Unter den Beteiligten sollen sich mindestens eine wissenschaftliche Einrichtung sowie ein kleines oder mittelständisches Unternehmen befinden. Der Projektabschluss muss zwischen Anfang Mai 2005 und Ende Mai 2007 liegen. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2007. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden sich unter http://www.ttn-hessen.de.
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Werte-Kongress in Karlsruhe
Aktuell, interdisziplinär und im europäischen Wertekontext greift der Kongress "Wert Urteile - Judging Values" grundlegende juristische und gesellschaftspolitische Fragen auf. Vom 9. bis 11. Mai 2007 kommen über fünfzig internationale Experten nach Karlsruhe, um Leitthemen der aktuellen europäischen Wertedebatte auszuloten: unter ihnen Rechtstheoretiker und Rechtspraktiker wie Joseph Weiler (USA), Albin Eser (D), Seyran Ates (D), Bioethiker wie Dan Brock (USA) und Ludger Honnefelder (D), Philosophen wie Peter Sloterdijk (D) und Religionswissenschaftler wie Enzo Pace (I) oder Tariq Ramadan (CH).
Sie richtet sich nicht nur an Experten, sondern lädt ein breites Publikum zum Mitdiskutieren ein. Fokussiert werden Themen wie der Umgang mit religiösen und kulturellen Symbolen, Zwangsheirat und Ehrenmorde, oder der Umgang mit menschlichen Embryonen in der Forschung, Sterbehilfe, Apparatemedizin und Ökonomie in der alternden Gesellschaft oder Strafbarkeit des Schwangerschaftsabbruchs. Der Kongress versteht sich als kultureller Beitrag zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 und möchte neue Impulse für die Debatte über die Grundwerte einer europäischen Verfassung geben. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30,- €/Person. Weitere Informationen: www.werturteile.de
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Urheberrechtsdebatte zum Kopienversand und zu On-the-spot-Regelung
Die gemeinsame Stellungnahme von DBV und Börsenverein zu den geplanten Regelungen zum Kopienversand und zu den elektronischen Leseplätzen in Bibliotheken, Archiven und Museen wurde von vielen Bibliotheksvertretern sehr kritisch kommentiert. Der Vorstand des DBV hatte sich gemeinsam mit dem Börsenverein auf einen Kompromiss geeinigt und ist damit einem Aufruf der Ministerin für Wissenschaft und Forschung, Frau Anette Schavan, gefolgt. Der Kompromissvorschlag hat zum Gegenstand, dass anstelle eines Verbots der elektronischen Lieferung von Kopien, wenn Verlage ein adäquates elektronisches Angebot zur Lizenzierung anbieten, eine Zwangslizenz zu angemessenen Bedingungen treten soll. Als Gegenleistung hatte der DBV die Zwangslizenz auch in der sog. On-the-spot-Regelung angeboten. Für die Verhandlungsführer hatte die Lieferfähigkeit beim Kopienversand in jeder Form oberste Priorität. Dieses konnte durch die Einigung erreicht werden. Das BMJ hat bereits signalisiert, dass gegen den Eingang einer Zwangslizenz im Rahmen einer gesetzlichen Lizenz keine Einwände nach EU-Recht bestehen. Die Verhandlungen dauern noch an. Danach wird die Lieferung per Post und Fax aus analogen und elektronischen Quellen regelmäßig als gesetzliche Ausnahme möglich sein. So auch per E-Mail, jedoch wenn der Verlag selbst pay per view anbietet, nur auf der Grundlage einer Zwangslizenz mit dem Verlag. Die Lizenzgebühr wird dann zwischen einer verwertungspflichtigen Vergütung und dem Marktpreis liegen. Die gemeinsame Stellungnahme ist abrufbar unter www.bibliotheksverband.de
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Personalien
Gleich drei Persönlichkeiten, die der DGD/DGI über sehr viele Jahre eng verbunden waren und sind, konnten in diesem noch jungen Jahr 2007 bereits ihren 80. Geburtstag feiern:
Dr. Hansjoachim Samulowitz, langjähriger Chefredakteur der NfD (inzwischen IWP) und aktives Mitglied des Arbeitskreises Geschichte der DGI,
Dr. Robert Fugmann, ehemaliger Leiter der Chemiedokumentation der Hoechst AG, Dozent und Autor, sowie
Dr. Ingetraud Dahlberg, ehemalige Mitarbeiterin der DGD und über viele Jahrzehnte bekannt in der Branche als Aktivistin für Klassifikation und Wissensorganisation.
Die DGI gratuliert den Jubilaren sehr herzlich, dankt ihnen für ihre zahlreichen nachhaltigen und fundierten Beiträge für unsere Profession und wünscht ihnen viele weitere gesunde und glückliche Jahre.
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Dr. Dirk Lewandowski, Mitglied des Redaktionsbeirats der IWP und ausgewiesener Fachmann für Suchmaschinen, hat zum 1. März 2007 den Ruf als Professor für Information Research und Information Retrieval an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg angenommen.
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A-KTS Arbeitstreffen im April
Der Arbeitskreis Komitee Terminologie und Sprachfragen der DGI wird Mitte April sein nächstes Arbeitstreffen im Rhein-Main-Gebiet abhalten. Interessenten sind herzlich willkommen. Bitte setzen Sie sich mit dem Sprecher des A-KTS, Axel Ermert, in Verbindung.
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Neues aus den AKIs
Drei Jahre "Fokus Internet"
Die Seminarreihe "Fokus Internet" begann im März 2004 in der Stadtbücherei Stuttgart. Referent ist Karl Dietz, die interne Organisation und die Anmeldungen im Wilhelmspalais betreut Karen Geppert. Begonnen wurde am 31. März 2004 mit dem Thema: LiteraturRecherche. Weitere Themen seit Beginn in Auswahl: Fotorecherche, Pressesuchmaschinen, Recherche in Jobbörsen, Pablo Picasso, Web 2.0. Ziemlich exakt zwei Jahre später am 29. März 2006 gab "Fokus Internet" einen Einblick in die Wunderbare Wiki Welt. Vor- und Nachteile wurden erläutert; ebenso der Einsatz von Wikis im E-Learning. Dieser Termin fand in Kooperation mit dem AKI-Stuttgart statt (www.aki-stuttgart.de), dessen Wiki für die Seminarreihe Fokus
Internet mitgenutzt wird. Fokus Internet findet einmal im Monat von 18:00 bis 20:00 Uhr statt.

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Kurz notiert
Die Deutsche Nationalbibliothek veranstaltet am 20. und 21. April 2007 in Frankfurt am Main die Europäische Konferenz "Herausforderung:Digitale Langzeitarchivierung. Strategien und Praxis
europäischer Kooperation". An den beiden Veranstaltungstagen werden im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 europäische Experten den Stand bisheriger nationaler Aktivitäten vorstellen und gemeinsam mit EU-Vertretern über zukünftige Kooperationen beraten.
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Die Bibliothèque Nationale de France stellt ab Ende März 2007 im Internet den Prototyp einer Europäischen Digitalbibliothek namens »Europeana« vor. Auch Bestände der Deutschen Nationalbibliothek werden darin verfügbar sein. Einen Blick hinter die Kulissen erlaubt http://maquette.bnf.fr/labs/VersionAnglaise/index_bis.html

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Seit dem 1. März 2007 besteht zwischen dem Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft SII an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur und der Zentralbibliothek der Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ) eine Vereinbarung zur vertieften Zusammenarbeit. Damit soll die bereits seit einigen Jahren bestehende Kooperation auf der Basis von Lehraufträgen und Vortragsreihen sowie der Organisation von Konferenzen auch im Bereich der angewandten Forschung verstärkt werden.

Impressum

Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e. V. (DGI)
Hanauer Landstraße 151
60314 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69.43 03 13
Telefax: +49 (0) 69.490 90 96
E-Mail: mail@dgi-info.de

Verantwortlich für den Inhalt:
Marlies Ockenfeld
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt
Tel.: +49 (0) 6151.869-812
Fax: +49 (0) 6151.869-785
E-Mail: ockenfeld@dgi-info.de


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